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Neuigkeit: Schlechte Arbeitsbedingungen bei Apple-Zulieferern

Rubrik: Wirtschaft • Autor: Philipp Guttmann • 01.03.2013 - 23:52 Uhr
Erneut stehen Apple-Zulieferer wegen schlechter und inhumaner Arbeitsbedingungen in der Kritik. Die gemeinnützige Arbeitsschutz-Organisation SACOM aus Hongkong hat in einem Bericht die Apple-Zulieferer Foxlink, Pegatron und Wintek kritisiert.

Laut Bericht würden Studenten durch ihre Lehrer an den Fabriken angestellt und von den Schulen bezahlt werden. Wenn sie sich weigerten, weiterzuarbeiten, setzten sie die Lehrer massiv unter Druck. Manchen werde sogar der Abschluss verweigert. Lehrer werden teilweise auch als Aufsichtspersonen in den Fabriken eingesetzt, so der Bericht. Insgesamt nutzten die Zulieferer die Studenten als Arbeitskräfte aus.

Weiterhin missachte man die menschlichen Grundbedürfnisse der Angestellten. Bei den drei Zulieferern seien 14-Stunden-Schichten die Regel, maximal ein bis zwei Tage Urlaub pro Quartal seien toleriert - sie hätten massive Überstunden. Außerdem erhielten die Angestellten keinen existenzsichernden Lohn.

Des Weiteren werde nicht über die potentielle Gefährlichkeit der verwendeten Chemikalien informiert, es gebe keine ausreichende Schutzausrüstung und übermäßiger Lärm, Staub und eine schlechte Belüftung gefährdeten die Gesundheit der Arbeitnehmer.

Trotz aufgestellten Verhaltenskondex für Zulieferer von Apple scheinen sich diese weder an einen solchen zu halten, noch scheint kontrolliert zu werden, ob er eingehalten wird. Neuigkeitenquelle aufrufen
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